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Kassenbuch im Autohandel: Regeln für Barverkäufe und Anzahlungen

Wer Bargeld annimmt, muss die Kasse täglich führen. Das Kassenbuch erfasst jede Ein- und Auszahlung mit Datum, Betrag, Zweck und Beleg, und der Bestand darf nie negativ werden.

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Die Regeln

Keine Buchung ohne Beleg. Eintragungen erfolgen täglich. Der Bestand muss jederzeit mit dem übereinstimmen, was in der Kasse liegt, das ist die Kassensturzfähigkeit.

Ein negativer Kassenbestand ist unmöglich, denn man kann nicht weniger als nichts auszahlen. Die Software weist eine solche Buchung deshalb ab. Erscheint der Fall, fehlt eine Einzahlung.

Was das mit der Betriebsprüfung zu tun hat

Die Kasse ist der erste Punkt, den ein Prüfer sich ansieht, weil sie am leichtesten Fehler zeigt. Nachträglich geänderte Einträge, Lücken in der Nummernfolge und negative Bestände führen zu Schätzungen.

Deshalb ist jede Buchung im Kassenbuch nach dem Festschreiben unveränderlich. Korrekturen erfolgen durch eine Gegenbuchung mit Begründung.

Zusammenspiel mit den Rechnungen

Eine bar bezahlte Rechnung erzeugt die Kassenbuchung mit, damit sie nicht vergessen wird und die Zuordnung stimmt.

Ab 10.000 Euro greifen zusätzlich die Pflichten des Geldwäschegesetzes. Die Ausweisdaten des Käufers gehören dann in die Kundenakte.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Registrierkasse?
Für den Fahrzeughandel in der Regel nicht. Die Pflicht zur zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung betrifft elektronische Aufzeichnungssysteme im Sinne des §146a AO, ein offene Ladenkasse mit ordentlichem Kassenbuch bleibt zulässig.

Zuletzt fachlich geprüft am . Die Angaben sind sorgfältig zusammengetragen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater oder Anwalt.

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