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Dokumente mit dem Handy scannen: Fahrzeugbrief und Belege als PDF
Papier hinlegen, Handy darüber halten: wagenpuls erkennt das Blatt in der Kamera, löst selbst aus, wenn das Bild ruhig steht, zieht das Blatt gerade und macht das Papier weiß. Mehrere Seiten werden ein PDF, das am Fahrzeug liegt. Belege werden danach gleich ausgelesen. Ein eigener Scanner oder eine App ist nicht nötig.
In wagenpuls: Fahrzeug, Reiter Unterlagen, Scannen; Ausgabe erfassen, Beleg scannen. Bestand im Rundgang ansehen
Wie scanne ich ein Dokument mit dem Handy?
Im Reiter Unterlagen des Fahrzeugs auf Scannen tippen und beim ersten Mal die Kamera freigeben. Das Papier ins Bild halten; auf einem dunkleren Untergrund geht es am schnellsten, auf einem weißen Tisch auch. Sobald wagenpuls das Blatt erkannt hat, liegt ein grüner Rahmen darauf. Halten Sie das Handy knapp eine Sekunde ruhig, dann löst der Scanner selbst aus. Ist das Blatt zu klein im Bild, steht dort Etwas näher heran. Wer lieber selbst auslöst, schaltet das über das Blitzsymbol oben ab; die Einstellung merkt sich das Gerät.
Danach zeigt der Scanner die Aufnahme mit vier Griffen an den Ecken. Passt eine Ecke nicht, ziehen Sie sie mit dem Finger; eine Lupe über dem Finger zeigt, wo die Ecke genau liegt. Ganzes Bild nimmt das ganze Foto. Mit Übernehmen ist die Seite fertig, und die Kamera steht für die nächste bereit.
Unten rechts zählt ein kleines Vorschaubild die Seiten. Ein Tipp darauf öffnet die Übersicht. Dort lässt sich jede Seite drehen, nachziehen, nach vorn schieben oder löschen. Als PDF speichern legt alle Seiten als ein Dokument am Fahrzeug ab. Höchstens 20 Seiten gehen in ein PDF.
Was macht der Scanner mit dem Foto?
Er sucht die vier Ecken des Papiers und rechnet die Schräglage heraus. Dabei schätzt er aus der Perspektive auch das wahre Seitenverhältnis: Ein schräg von unten fotografiertes A4-Blatt käme sonst zu breit heraus. Liegt das Ergebnis nah an DIN A, setzt er es genau darauf, ein Fahrzeugbrief wird also wieder A4. Ein schmaler Rand an der Papierkante wird abgeschnitten, damit kein Streifen Tisch im Scan bleibt.
Dann gleicht er das Licht aus. Schatten der Hand und ein Farbstich der Lampe verschwinden, das Papier wird gleichmäßig weiß, die Schrift dunkel und scharf. Das Ergebnis sieht aus wie vom Scanner im Büro. Jede Seite wird mit 150 dpi bei A4 gespeichert. Das reicht auch für das Kleingedruckte im Fahrzeugbrief, und eine Seite hat meist nur wenige hundert Kilobyte, egal mit welchem Handy gescannt wurde.
Welches Aussehen passt wozu?
In der Übersicht wählen Sie das Aussehen für alle Seiten. Voreingestellt ist Farbe.
- Farbe: Papier weiß, Stempel, Siegel und farbiger Sicherheitsdruck bleiben erhalten. Richtig für Fahrzeugbrief, Gutachten und Belege.
- Graustufen: wie Farbe, nur ohne Farbe. Für reine Textseiten.
- Schwarzweiß: nur Schrift und Papier, die kleinste Datei. Stempel und feiner Druck gehen dabei verloren.
- Original: nur zugeschnitten und gerade gezogen, ohne Lichtausgleich.
Wo gibt es den Scanner?
Überall dort, wo Papier in wagenpuls kommt:
- Fahrzeug, Reiter Unterlagen: Scannen. Am Handy öffnet auch Jetzt ablegen im Kasten Papiere für die Übergabe den Scanner, dann steht die Art der Unterlage schon fest.
- Fahrzeug, Reiter Kosten, Ausgabe erfassen: Beleg scannen. Der Beleg wird danach ausgelesen und füllt Betrag, Datum und Lieferant.
- Finanzen, Ausgaben, Ausgabe erfassen: Beleg scannen, für allgemeine Betriebsausgaben.
- Fahrzeugschein, Ausweis und Führerschein abfotografieren: Der Scanner nimmt ein Bild auf, zieht es gerade und gibt es gleich zum Lesen weiter.
Was passiert mit dem Foto?
Erkannt, gerade gezogen und aufgehellt wird auf dem Handy selbst. Zum Server geht nur das fertige PDF, wie bei einer hochgeladenen Datei, und es liegt dort in Deutschland. Das Rohfoto wird nicht gespeichert.
Der Scanner selbst kostet nichts und zählt nicht als Scan. Als Scan zählt erst das Auslesen danach: Ein gescannter Beleg wird wie jeder andere Beleg gelesen, mit Claude von Anthropic, solange Scans übrig sind, sonst mit der eigenen Texterkennung. Eine Unterlage im Reiter Unterlagen wird nicht gelesen. Mehr dazu unter Fahrzeugschein und Ausweis abfotografieren.
Wenn die Kamera nicht startet
Meist fehlt die Freigabe. Im Browser lässt sie sich für wagenpuls in den Einstellungen der Seite erteilen. Bis dahin bietet der Scanner zwei andere Wege: Kamera-App öffnet die normale Kamera des Handys, Bild wählen nimmt vorhandene Fotos. Mehrere Bilder auf einmal werden gleich zu Seiten, die Ecken sucht der Scanner auch dort selbst.
Beim ersten Öffnen lädt der Scanner einmalig seine Bilderkennung, einige Megabyte. Danach kommt sie aus dem Speicher des Browsers. Am Rechner ohne Kamera funktioniert der Weg über Bild wählen genauso.
Häufige Fragen
- Brauche ich dafür eine App?
- Nein. Der Scanner läuft im Browser, auf dem iPhone in Safari und auf Android in Chrome. Installiert wird nichts.
- Ersetzt der Scan den Fahrzeugbrief?
- Nein. Die Zulassungsbescheinigung Teil II bleibt eine Urkunde und geht beim Verkauf im Original an den Käufer. Der Scan ist die Kopie für Ihre Akte: Sie sehen jederzeit, was eingetragen war, auch wenn das Original längst weg ist.
- Warum werden gescannte Belege besser gelesen?
- Weil die Texterkennung ein gerades, gleichmäßig helles Blatt bekommt statt eines schrägen Fotos mit Schatten. In einem nachgestellten Test mit einer schräg fotografierten Werkstattrechnung fand die eigene Texterkennung im Rohfoto weder Gesamtbetrag noch Datum und las die USt-IdNr. falsch; nach dem Scanner stimmten Betrag, Datum, Rechnungsnummer und USt-IdNr.
- Kann ich auch mehrere Seiten in ein PDF scannen?
- Ja, bis zu 20. Nach jeder Seite steht die Kamera wieder bereit. In der Übersicht ändern Sie die Reihenfolge, drehen oder löschen einzelne Seiten.
Zuletzt fachlich geprüft am . Die Angaben sind sorgfältig zusammengetragen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberater oder Anwalt.